Wir bilden Dich aus!

Zur/m examinierte/n Altenpfleger/in  

ab 2021 zusätzlich zur/m examinierten Pflegefachfrau/Pflegefachmann

(generalistische Ausbildung)

Die Altenpflegerin/ Der Altenpfleger

Warum werde ich Altenpflegerin oder Altenpfleger bei den pflegepartnern?

  1. Du hast einen absolut sicheren Arbeitsplatz und die Zukunft ist gesichert!
  2. Es ist ein sehr erfüllender Beruf
  3. Es gibt tolle Weiterbildungsmöglichkeiten
  4. Das ganze Team hilft mit dich auszubilden
  5. Das Team trifft sich mit Dir auf Augenhöhe
  6. Du bekommst ein sehr gutes Ausbildungsgehalt

Was macht eine Altenpflegerin oder Altenpfleger?

Betreuen und Pflegen: Als Altenpfleger unterstützt du hilfsbedürftige Senioren bei der Bewältigung ihres Alltags. Du hilfst ihnen bei der Körperpflege, beim An- und Ausziehen und sorgst dafür, dass sie ausreichend Nahrung und Wasser zu sich nehmen. Im Fokus deiner Arbeit stehen, hochbetagte Menschen die wieder Spaß in ihrem alltäglichen Leben haben sollen und in Würde altern können.

Verabreichung von Medikamenten: Insbesondere in der ambulanten Pflege übernehmen Altenpfleger auch therapeutische und medizinische Behandlungen. Auf ärztliche Verordnung messen sie den Puls, die Temperatur, den Blutdruck oder auch den Blutzuckerspiegel der zu pflegenden Personen. Im Falle einer Verletzung oder chronischen Erkrankung verabreichen sie Medikamente oder  wechseln Verbände.

Betreuung bei persönlichen und sozialen Angelegenheiten:

Damit ältere Menschen ihren Alltag sinnvoll gestalten können, unterstützt du sie dabei, ein selbstständiges Leben zu führen. Neben der Körperhygiene und der geregelten Nahrungszufuhr ist es von Bedeutung, dass Tagesabläufe sinnvoll und abwechslungsreich gestaltet werden. In schwierigen Lebenssituationen stehen Altenpfleger/inen unterstützend zur Seite und haben immer ein offenes Ohr für persönliche Angelegenheiten

Beratung der Angehörigen: Auch Angehörige benötigen deinen Rat. Du kannst damit rechnen, dass sie bei Fragen auf dich zukommen werden. Deshalb stehst du in permanentem Kontakt mit Angehörigen, informierst sie über den gesundheitlichen Zustand und die Pflegemaßnamen. In vielen Fällen übernehmen auch Angehörige die Pflege. Ist das der Fall, bringst du ihnen die nötigen Pflegetechniken bei und informierst sie über die tägliche Dosis der notwendigen Medikamente.

Dokumentation der Pflegemaßnahmen und verwaltende Tätigkeiten:

Damit du einen Überblick über alle Pflegemaßnahmen hast, dokumentierst du diese sorgfältig und gewissenhaft. Du überwachst den gesundheitlichen Zustand und notierst dir Veränderungen und Auffälligkeiten. Wenn nötig, hältst du Rücksprache mit zuständigen Ärzten und mit Deiner Pflegedienstleitung.

Geräte, die dir im Arbeitsalltag begegnen

  • Blutdruckmessgeräte
  • Fieberthermometer
  • Rollstühle
  • Salben
  • Verbände
  • PCs mit Pflegesoftware

Warum  ist Altenpflegerin/Altenpfleger ein toller Beruf?

Da die Bevölkerung in Deutschland immer älter wird, ist Pflegepersonal für Senioren sehr gefragt.  Die Ausbildung bietet dir gute und sichere Karrierechancen und zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten in jeder Stadt.

Wie sind die Arbeitszeiten als Altenpflegerin / Altenpfleger?

Pflegebedürftige ältere Menschen müssen rund um die Uhr versorgt werden, weshalb Altenpfleger im Schichtdienst arbeiten. Je nach Dienstplan arbeitest du früh oder  spät  Wochenendarbeit ist  üblich.

Welche Arbeitskleidung ist üblich?

Als Altenpfleger trägst du, wie bei den meisten Gesundheits- und Pflegeberufen, Schutzbekleidung wie einen Kittel, Einmalhandschuhe oder wenn nötig auch einen Mundschutz.

Was muss ich für ein Typ sein, um Altenpflegerin oder Altenpfleger zu werden?

Helfer: Für die Ausbildung ist es wichtig, dass du das Bedürfnis verspürst, Menschen zu helfen. Du musst dir darüber bewusst sein, dass alte Menschen auf deine Unterstützung angewiesen sind, um ihren Alltag zu meistern. Außerdem musst du mit gefühlsmäßig belastenden Situationen umgehen können, da es zu deinem Job gehört, schwer kranke Menschen sowie Sterbende zu begleiten.

Menschenkenner: Eine gute Menschenkenntnis ist von Vorteil, um die Bedürfnisse deines Patienten zu erkennen. Hat er Schmerzen, belastet ihn etwas oder hat er einfach nur einen schlechten Tag? Du musst  dies erkennen und wissen lernen, musst lernen, welche Maßnahmen du ergreifen musst, um sein Wohlbefinden wieder zu steigern. Im Umgang mit problembelasteten Menschen gilt es, ihnen neuen Lebensmut zu schenken.

Wie läuft die Ausbildung als Altenpfleger ab?

Die duale Ausbildung  dauert drei Jahre. In der Altenpflegeschule findet der theoretische Unterricht statt, welcher dir die Aufgaben und verschiedenen Konzepte der Altenpflege vermittelt. Zudem weißt du schon bald, welche rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen die Pflege alter Menschen vorsieht. Deine praktische Ausbildung findet  in der stationären oder der ambulanten Pflege statt. Unter Anleitung übernimmst du die Beratung, Begleitung sowie die Betreuung von Senioren und wirkst bei Maßnahmen der ärztlichen Diagnostik und Therapie mit. Du gestaltest den Tagesablauf der Senioren, indem du Pläne erarbeitest, die sowohl die tägliche Routine wie Körperpflege und Nahrungszufuhr, als auch Aktivitäten und Interaktionsmöglichkeiten vorsehen.

Was lernt eine Altenpflegerin der Praxis?

    1. AusbildungsjahrIm ersten Ausbildungsjahr lernst du zuerst deinen Ausbildungsbetrieb kennen und bekommst einen Einblick in die täglichen Aufgaben und Arbeitsabläufe eines Altenpflegers. Unter Anleitung hilfst du bei der Betreuung der Senioren mit. Du erlernst grundlegende therapeutische und medizinische Behandlungen wie die Messung des Blutdrucks oder der Temperatur und führst diese unter Anleitung selbstständig durch.
    2. AusbildungsjahrIm zweiten Ausbildungsjahr übernimmst du Teilaufgaben und arbeitest selbstständig. Du berätst, begleitest und betreust die Senioren. Ärztliche Therapien fürst Du mit deiner Praxisanleitung unter Aufsicht durch.
    3. AusbildungsjahrIm letzten Jahr deiner Altenpflegeausbildung arbeitest du selbstständig. Du planst Tagesabläufe der Senioren, dokumentierst deine Arbeit und reflektierst die Pflegesituation. Du übernimmst eigene Projektaufgaben der Tagesgestaltung und kannst an der Gestaltung der häuslichen Pflegesituation mitwirken. Ärztliche Diagnostiken und Therapien begleitest du unter Aufsicht.